Saftgulasch

Saftgulasch

Wiener Saftgulasch ist der ungeschlagene Klassiker in der österreichischen Wirtshaus-Kultur. Es gibt kaum ein typischeres Beisl-Essen in Wien.

Das Wiener Saftgulasch schmeck bekanntlich am allerbesten aufgewärmt – es gibt in diesen Zusammenhang sogar ein paar Redewendungen. Also kocht man optimaler Weise gleich eine große Menge davon.
Wenn alles Fleisch aufgegessen ist, geniesst man den restlichen Gulaschsaft mit einem paar Frankfurter (Wiener Würstchen), das nennt man dann Würstel mit Saft.

Die Zubereitung ist einfach, aber es gibt ein paar Dinge zu beachten, damit es schmeckt wie im Beisl ums Eck.

Zutaten

  • 1 kg Rindfleisch (am besten Wadschinken oder Hals/Nacken)
  • 900 g gelbe Zwiebeln
  • 120 g Butterschmalz
  • 5 EL Paprikapulver edelsüß
  • 1 TL Paprikapulver scharf
  • 1 TL Paradeismark
  • Gulaschgewürz (fertig oder selbstgemacht – siehe unten)
  • 1 Lorbeerblatt
  • 500 ml Rindsuppe oder Gemüsesuppe (Würfel)
  • 1 EL Apfelessig
  • Salz & Pfeffer

Gulaschgewürz

  • 1 TL Knoblauch (granuliert)
  • 1/2 TL Majoran
  • 1/2 TL Kümmel
  • 2-3 Wacholderbeeren

Zubereitung

Das Rindfleisch in möglichst gleich große Würfen schneiden (3-4 cm). Zwiebel fein würfelig schneiden und in Butterschmalz glasig andünsten. Paprikapulver, Tomatenmark und Fleischwürfel dazugeben. Mit Essig und einem Schuß Suppe aufgiessen und durchrühren, damit sich alles vermischt. Es darf nur kurz umgerührt werden, sonst kann das Gulasch anbrennen.

Nun wird mit der Hälfte der Suppe aufgegossen. Es kommen Salz, Pfeffer und alle Gewürze dazu. Gulasch aufkochen lassen. Dann wird die Hitze reduziert und das Gulasch darf bedeckt 1 Stunde ziehen.Nach 1 Stunde kommt die restliche Suppe dazu und das Gulasch köchelt eine weitere Stunde auf geringer Hitze. Dann ist das Fleisch meistens schön zart, wenn nicht kann man die Garzeit noch verlängern.

Zum Schluß kann man das Gulasch noch mit frischer Petersilie oder Liebstöckel (Maggikraut) verfeinern. Zum Wiener Saftgulasch passt am besten eine Semmel und ein Krügel Bier. Man kann aber auch Teigwaren oder Semmelknödel dazu reichen.

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