Der pikante Jägerwecken – oder in Österreich auch Jägerstollen genannt – ist eine perfekte Resteverwertung für Wurst und Käse.
Man kann dafür einen Sandwichwecken (Zeppelin) verwenden, ich bevorzuge aber französische Baguettes. Die Scheiben werden dadurch nicht zu groß und haben noch angenehmes Fingerfood-Format. Bei der Füllung sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Ich stelle hier die klassische Variante mit Extrawurst, Käse und Essiggurkerln vor.
Der Name Jägerwecken lässt sich auf die Jagdtradition zurückführen, da dieses Gebäck oft von Jägern als Proviant mitgenommen wurde. Heutzutage wird es jedoch auch gerne als Snack oder zum Frühstück genossen. Es ist ein vielseitiges und schmackhaftes Gebäck, das in verschiedenen Variationen und Formen erhältlich ist.
Er ist etwas aufwändig in der Herstellung, darf aber bei keinem kalten Buffet fehlen. Zu Silvester gilt er in Österreich als echter Klassiker und auch am Faschingsbuffet darf er nicht fehlen.
Die wichtigsten Zutaten für einen Jägerwecken
Wurst
Gute passen Knackwürste, Extrawurst, oder die herzhafte Lyoner. Die Wurst sollte in dünne Scheiben geschnitten werden, um eine angenehme Textur im Salat zu gewährleisten.
Käse
Üblicher weise wird ein neutraler Käse wie Emmentaler oder Gouda verwendet. Ein würziger Käse verleiht dem Salat eine zusätzliche Dimension des Geschmacks z.B. Cheddar oder Bergkäse.
Gewürzgurken
Die knackige Textur und der würzige Geschmack von Gewürzgurken sorgen für eine erfrischende Note im Salat.
Mayonnaise/Frischkäse
Die cremige Konsistenz und der reiche Geschmack von Mayonnaise binden die Zutaten zusammen und verleihen dem Salat eine angenehme Cremigkeit. Wer das Rezept, so wie ich, figurbewußt gestalten möchte, ersetzt den Großteil der Mayonnaise mit Frischkäse.
Jägerwecken Schritt für Schritt
1. Erdäpfel schälen und in Salzwasser 30 Minuten lang kochen. Danach vollständig abkühlen lassen. Man kann hier gut überschüssige Salaterdäpfel verwerten.

2. Baguette in drei Teile schneiden und anschließend aushöhlen. Dabei rundum mit einem Brotmesser die Krume lösen und vorsichtig mit einem Löffel herausholen. Die Krume auseinander zupfen.
3. Wurst, Käse, Gurkerl und Erdäpfel kleinwürfelig schneiden. Zerkleinerte Krume dazugeben. Etwas Gurkerlmarinade aus dem Glas über die Krume gießen um sie aufzuweichen. Kurz anziehen lassen, dann Frischkäse, Mayonnaise, Senf und Gewürze dazugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
4. Nun wird die Masse in die Baguettstücke gefüllt. Am besten stellt man ein Stück auf und löffelt die Fülle mit einem Kaffelöffel hinein. Wenn das Baguettestück zur Hälfte gefüllt ist, wird es umgedreht und von der anderen Seite gefüllt.

5. Die fertigen Stücke werden fest in Frischhaltefolie eingewickelt und mindestens 2 Stunden (besser über Nacht) im Kühlschrank gelagert.
6. Der Jägerweken wird nun aus der Folie herausgeholt und mit einem in warmes Wasser getauchten Messer in dünne Scheiben geschnitten.

7. Vor dem Servieren lässt man den Jägerwecken in aufgeschnittenem Zustand auf Zimmertemperatur kommen.
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Jägerwecken
Zutaten
- Wurst z.B. Extrawurst im Stück
- Käse z.B. Gouda oder Edamer im Stück
- Essiggurkerln
- Mayonnaise 80%
- Frischkäse
- Dijon-Senf
- 1-2 Erdäpfel speckig
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
Anleitung
- Erdäpfel schälen und in Salzwasser 30 Minuten lang kochen. Danach vollständig abkühlen lassen. Man kann hier gut überschüssige Salaterdäpfel verwerten.
- Baguette in drei Teile schneiden und anschließend aushöhlen. Dabei rundum mit einem Brotmesser die Krume lösen und vorsichtig mit einem Löffel herausholen. Die Krume auseinander zupfen.
- Wurst, Käse, Gurkerl und Erdäpfel kleinwürfelig schneiden. Zerkleinerte Krume dazugeben. Etwas Gurkerlmarinade aus dem Glas über die Krume giessen um sie aufzuweichen. Kurz anziehen lassen, dann Frischkäse, Mayonnaise, Senf und Gewürze dazugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- Nun wird die Masse in die Baguettstücke gefüllt. Am besten stellt man ein Stück auf und löffelt die Fülle mit einem Kaffelöffel hinein. Wenn das Baguettestück zur Hälfte gefüllt ist, wird es umgedreht und von der anderen Seite gefüllt.
- Die fertigen Stücke werden fest in Frischhaltefolie eingewickelt und mindestens 2 Stunden (besser über Nacht) im Kühlschrank gelagert.
- Der Jägerweken wird nun aus der Folie herausgeholt und mit einem in warmes Wasser getauchten Messer in dünne Scheiben geschnitten.
- Vor dem Servieren lässt man den Jägerwecken in aufgeschnittenem Zustand auf Zimmertemperatur kommen.

