Ein herzhaftes Gericht, das die Aromen der traditionellen österreichischen Küche perfekt vereint, sind Rindsrouladen. Zarte Rindsschnitzel, gefüllt mit einer würzigen Mischung aus Speck, Zwiebeln, Senf und Gurken, eingewickelt und langsam gegart, bis sie butterweich sind.

Rindsrouladen

Diese köstlichen Rouladen sind ein Festessen für die Sinne und ein absoluter Klassiker, der auf keiner festlichen Tafel fehlen darf. Begleitet von feinen Beilagen wie Knödeln oder Blaukraut und einer reichhaltigen Sauce, sind Rindsrouladen ein wahrer Genuss für Fleischliebhaber und Liebhaber rustikaler Küche gleichermaßen.

Warum du Rindsrouladenlieben wirst

Das Besondere an den Rindsrouladen Wiener Art ist die Kombination der unterschiedlichen Aromen und Texturen, die sich während des Schmorens zu einem harmonischen Ganzen verbinden.

  • Das Rindfleisch wird durch die langsame Garzeit unglaublich zart, und die Füllung aus Speck, Essiggurken und Karotten sorgt für einen spannenden Kontrast aus würzig, süß und leicht säuerlich.
  • Der Rotwein gibt der Sauce eine angenehme Tiefe und Fruchtigkeit, die hervorragend mit den Aromen des Fleisches harmoniert.
  • Zudem bringen die Kräuter wie Thymian und Lorbeer eine zusätzliche Würze und Tiefe, die den Geschmack abrundet.

Diese Vielfalt macht das Gericht sowohl interessant als auch befriedigend und eignet sich hervorragend als festliches Essen oder als herzhafte Mahlzeit an kalten Tagen.

Serviervorschläge für Rindsrouladen

Mit Semmelknödeln servieren – Die weichen Semmelknödel nehmen die köstliche Sauce wunderbar auf und machen die Rindsrouladen besonders sättigend. Eine großzügige Portion Sauce über die Knödel zu geben sorgt dafür, dass alle Aromen zur Geltung kommen.

Mit cremigem Kartoffelpüree servieren – Kartoffelpüree ist eine einfache, aber wohlschmeckende Beilage, die hervorragend zur kräftigen Rotweinsauce passt. Das Püree hilft, die Würze des Gerichtes abzumildern und gibt eine samtige Textur.

Mit Butterspätzle servieren – Spätzle, die mit etwas Butter geschwenkt werden, passen perfekt zu den Rindsrouladen. Sie sind eine klassische Beilage in der österreichischen Küche und harmonieren wunderbar mit der reichhaltigen Sauce.

Mit Rotkraut servieren – Für eine leichte süßliche Note kann Rotkraut als Beilage gereicht werden. Das Rotkraut bringt Frische ins Spiel und harmoniert mit der Tiefe der Rotweinsauce und dem zarten Fleisch.

Variationen für Rindsrouladen

Rindsrouladen mit Pilzen
Eine Variante der klassischen Rindsrouladen ist die Zugabe von Pilzen, wie Champignons oder Steinpilzen, zur Füllung oder Sauce. Dies verleiht dem Gericht eine zusätzliche erdige Tiefe und passt gut zur Rotweinnote.

Rindsrouladen in Tomatensauce
Anstelle der klassischen Rotweinsauce kann das Gericht auch in einer Tomatensauce geschmort werden. Dies gibt eine fruchtigere, leicht säuerliche Note und macht das Gericht insgesamt leichter.

Gefüllte Rindsrouladen mit Schinken und Käse
Eine besonders schmackhafte Variante ist die Füllung mit Schinken und Käse. Diese Kombination sorgt für zusätzliche Würze und eine cremige Konsistenz im Inneren der Rouladen.

Vegetarische „Rindsrouladen“
Mit großen Auberginenscheiben oder Kohlblättern als Ersatz für das Rindfleisch kann eine vegetarische Version kreiert werden. Diese wird mit einer ähnlichen Füllung zubereitet, behält jedoch die traditionellen Aromen.

Die wichtigsten Zutaten für Rindsrouladen

Rindfleisch
Das Fleisch für die Rouladen sollte zart und gut abgehangen sein, damit es beim Schmoren weich wird. Typischerweise wird Rinderoberschale verwendet, die sich besonders gut zum Rollen und Schmoren eignet.

Speck
Der Speck verleiht den Rindsrouladen eine kräftige, rauchige Note und sorgt für zusätzliche Würze. Er bringt Fett ins Spiel, das das Fleisch beim Schmoren saftig hält und für ein volleres Aroma sorgt.

Essiggurken
Die Essiggurken bringen eine leicht säuerliche Note, die die Tiefe des Fleisches ausbalanciert und für einen spannenden Kontrast sorgt. Ihr knackiger Biss gibt der Roulade zusätzlich Struktur.

Karotten
Karotten sorgen für eine leicht süßliche Note und harmonieren gut mit der kräftigen Sauce. Sie geben nicht nur Geschmack, sondern auch Farbe und Textur ins Gericht, was für einen ansprechenden Kontrast sorgt.

Rotwein
Der Rotwein bildet die Basis der Sauce und gibt eine kräftige, fruchtige Tiefe. Durch das Schmoren reduziert er sich und sorgt für eine aromatische Sauce, die hervorragend zum Fleisch passt.

Die besten Beilagen zu Rindsrouladen

Nudeln
Nudelsorten wie Penne, Hörnchen, Rigatoni oder Ziti haben eine kompakte Form, die die Sauce gut aufnimmt. Sie bieten eine schöne Basis für die Roulade und sorgen für eine befriedigende Texturkontrast.

Erdäpfel
Erdäpfel sind eine klassische Beilage zu Rindsrouladen. Sie können als Erdäpfelpüree, Erdäpfelknödel, Braterdäpfel oder einfach nur gekochte Erdäpfel serviert werden. Die cremige Textur des Erdäpfelpürees oder die knusprige Kruste der Braterdäpfel ergänzen die herzhafte Roulade perfekt.

Blaukraut
Blaukraut ist ein beliebtes Gemüsegericht, das häufig mit Rindsrouladen serviert wird. Die leicht süße und würzige Note des Blaukrauts bildet einen köstlichen Kontrast zum herzhaften Geschmack der Rouladen. Blaukraut kann entweder selbst zubereitet oder als Fertigprodukt gekauft

Spätzle
Spätzle, eine Art schwäbische Eiernudeln, sind eine traditionelle Beilage zu Rindsrouladen in der deutschen Küche. Die weiche Textur der Spätzle passt gut zu der zarten Roulade und absorbiert gleichzeitig die Sauce für einen zusätzlichen Geschmackskick.

Die Füllung kann nach Geschmack variiert werden, z.B. durch Zugabe von Pilzen, Zwiebeln oder sogar kleinen Käsewürfeln, um dem Gericht eine persönliche Note zu verleihen.

Rindsrouladen Schritt für Schritt

1. Karotten, Speck und Essiggurkerln in dünne Streifen schneiden und je nach Anzahl der Schnitzel in Prtionen aufteilen. Wenn etwas ührig bleibt, klein würfelig schneiden.

2. Rindsschnitzel an den Kanten mehrfach einschneiden – so bleibt das Fleisch beim Braten besser in Form.

3. Danach die Schnitzel unter einer Klarsichtfolie mit einem Plattier-Eisen vorsichtig flach klopfen. Die Fasern des Fleisches sollen nur gedrückt, aber nicht zerstört werden, sonst wird das Schnitzel trocken.

4. Nun werden die Rouladen geformt. Dazu je ein Schnitzel auf der ganzen Fläche mit Senf einstreichen und mit Salz und Pfeffer würzen. Jeweils einen Teil Karotten, Gurkerl und Speck in das untere Drittel des Schnitzels legen und das Fleisch anschließend von unten nach oben einrollen. Roulade mit zwei Zahnstochern fixieren.

5. Öl heiß machen und sie Rouladen auf beiden Seiten anbraten, so dass es eine Kruste gibt. Rouladen herausnehmen und warm stellen. Zwiebel im Bratenrückstand anrösten.

6. Mit Wein und Suppe aufgießen. Tomatenmark, Petersilie und Lorbeerblatt dazugeben.

7. Dann die Rouladen in den Saft legen und alles 50 Minuten bedeckt auf niedriger Hitze dünsten lassen

8. Danach werden die Rouladen sowie Petersilie und das Lorbeerblatt entfernt und der Saft mit einem Stabmixer püriert. Rouladen und überschüssiges Füllgut (falls vorhanden) kommen wieder in die Sauce und alles darf noch 10 Minuten auf kleiner Hitze Minuten nachziehen.

9. Vor dem Servieren vorsichtig die Zahnstocher entfernen und Rouladen in Scheiben schneiden.

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Rindsrouladen

Rindsrouladen wiener Art

Rindsrouladen sind aus der Wiener Küche nicht wegzudenken. In der traditionellen Variante besteht die Füllung aus Speck, Essiggurkerl und Karotten.
Gesamtzeit 1 Stunde 20 Minuten
Gericht Hauptgericht
Küche Österreichisch
Portionen 4
Kalorien 521 kcal

Kochutensilien

  • Zahnstocher zum Verschließen der Rouladen

Zutaten
 

  • Rindsschnitzel
  • 1 Stk Zwiebel mittelgroß
  • 2 Stk Karotten
  • 100 g Essiggurken
  • 100 g Speck
  • 200 ml Rotwein
  • 200 ml Rindssuppe Würfel
  • 2 EL Tomatenmark
  • 2 Stk Lorbeerblatt
  • 2 EL Dijon Senf
  • etwas frische Petersilie
  • Planzenöl zum Braten
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack

Anleitung
 

  • Karotten, Speck und Essiggurkerln in dünne Streifen schneiden und je nach Anzahl der Schnitzel in Prtionen aufteilen. Wenn etwas übrig bleibt, klein würfelig schneiden.
  • Rindsschnitzel an den Kanten mehrfach einschneiden – so bleibt das Fleisch beim Braten besser in Form.
  • Danach die Schnitzel unter einer Klarsichtfolie mit einem Plattier-Eisen vorsichtig flach klopfen. Die Fasern des Fleisches sollen nur gedrückt, aber nicht zerstört werden, sonst wird das Schnitzel trocken.
  • Nun werden die Rouladen geformt. Dazu je ein Schnitzel auf der ganzen Fläche mit Senf einstreichen und mit Salz und Pfeffer würzen. Jeweils einen Teil Karotten, Gurkerl und Speck in das untere Drittel des Schnitzels legen und das Fleisch anschließend von unten nach oben einrollen. Roulade mit zwei Zahnstochern fixieren.
  • Öl heiß machen und sie Rouladen auf beiden Seiten anbraten, so dass es eine Kruste gibt. Rouladen herausnehmen und warm stellen. Zwiebel im Bratenrückstand anrösten.
  • Mit Wein und Suppe aufgießen. Tomatenmark, Petersilie und Lorbeerblatt dazugeben.
  • Dann die Rouladen in den Saft legen und alles 50 Minuten bedeckt auf niedriger Hitze dünsten lassen
  • Danach werden die Rouladen sowie Petersilie und das Lorbeerblatt entfernt und der Saft mit einem Stabmixer püriert. Rouladen und überschüssiges Füllgut (falls vorhanden) kommen wieder in die Sauce und alles darf noch 10 Minuten auf kleiner Hitze Minuten nachziehen.
  • Vor dem Servieren vorsichtig die Zahnstocher entfernen und Rouladen in Scheiben schneiden.

Notizen

Du magst die typisch österreichische Küche? Viele beliebte Klassiker findest du in dieser Rezeptsammlung.
Stichworte Karotten, Rindfleisch, Speck

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